…mit erschreckendem Ergebnis!! Ich bin in den Februar mit 134 Büchern auf dem SuB gestartet und bin nun, Ende Februar bei 161 angekommen. Tja, soviel zur SuB-Verkleinerung…
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| Zuwachs: | 36 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | |
| Veränderung: | +27 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | |
| SuB-Stand neu: | 161 |
Gelesen habe ich diesen Monat diese Schätzchen hier:
-McFadyen, Cody
Der Todeskünstler ****
-Bennett, Alan
Die souveräne Leserin ***
-Frost, Jeaniene
Blutrote Küsse *****
-King, Stephen
Der Fornit **
-Lorentz, Iny
Die Wanderhure *****
-French, Nicci
In seiner Hand *****
-Lindsay, Jeff
Des Todes dunkler Bruder ****
-Lindsay, Jeff
Dunkler Dämon ***
-Cast, P.C. und Kristin
Gezeichnet ****
…und ich hoffe ich kann mich nächsten Monat mal wieder etwas bremsen mit dem Bücherkauf, es waren diesen Monat sage und schreibe 32 neue Bücher die ich mit geleistet habe. Wenn man sich die Zahl so vor Augen führt merkt man erst mal wie viele das sind. Ich glaube ich sollte mal anfangen Monatsstatistiken zu machen…
Egal, heute auf jeden Fall bei mir angekommen sind die ersten Vier Bände von Lisa J. Smiths Tagebuch eines Vampirs. Bin sehr gespannt und werde mich eventuell gleich am Wochenende darüber hermachen.
Grüßle




Das Gute ist, ich habe die Weltbild Ausgaben, da gibt es gerade alle vier Bände für nur 14,95 €!!
Heute sind mal wieder zwei Neue dazugekommen….ich konnte nicht widerstehen!

Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.
Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten…
Dexter Morgan arbeitet weiterhin als Spezialist für Blutanalysen bei der Polizei von Miami. Seiner Neigung, brutale Killer höchstpersönlich aus dem Weg zu räumen, darf er im Moment allerdings nicht frönen. Denn Sergeant Doakes, sein misstrauischer Kollege, hat ihn im Visier. Also versucht sich Dexter als solider Familienvater und kümmert sich um seine Freundin Rita und deren zwei Kinder. Doch das Häusliche liegt ihm nicht so, und vor allem kann er den dunklen Passagier, der in ihm schlummert, kaum noch bändigen. Kurz bevor er vor Langeweile fast durchdreht, wendet sich das Blatt: Ein besonders gefährlicher Serienmörder, der seine Opfer in Scheiben und Würfel schneidet, macht die Straßen von Miami unsicher. Dexter stürzt sich in den Kampf …
Schon seit Ewigkeiten bin ich der Serie „Dexter“ mit Michael C. Hall verfallen, und endlich konnte ich ein günstiges Exemplar von Jeff Lindsays Roman „Des Todes dunkler Bruder“, sowie dessen Nachfolger „Dunkler Dämon“, ergattern. Deshalb begebe ich mich nun in Dexter Morgans Hände, in stiller Gewissheit hier meinem favorisiertem Todesengel noch näher zu kommen…
Abigail Devereaux wacht eines Tages benommen in völliger Dunkelheit auf. Sie öffnet die Augen, doch um sie herum bleibt es finster. Sie kann sich nicht bewegen und ihr ist furchtbar kalt. Ihre Erinnerung an die vorangegangenen Tage scheint ausgelöscht. Abbie denkt an einen Unfall, eine Operation, an alles mögliche, aber sie denkt nicht an das Unmögliche: Das sie entführt worden ist, und ihr Tod kurz bevor steht. Doch genauso ist es, ein ihr unbekannter Mann hat sie niedergeschlagen und gefesselt. Er lässt sie hungern und verwahrlosen, und macht ihr unmissverständlich klar, dass es für sie nur einen einzigen Ausweg gibt, und das ist der Tod.
Unglaublich welche Spannung hier schon von Beginn an herrscht. Als Leser ist man mit Abbie dort gefangen, hat am Anfang noch genau die gleiche Hoffnung auf Rettung wie die Heldin, und auch im gleichen Moment als der Täter ihr klarmacht, dass sie sterben wird, fühlt man dies als Leser ebenso.
Man ist genauso im Unklaren wie Abbie selbst, ich finde das macht es so spannend. Er bricht sie, und genauso wird auch jegliche Hoffnung der Leser gebrochen. Umso unglaublicher ist dann auch die Flucht von Abbie, ich konnte es nicht fassen, dass sie es wirklich dort rausgeschafft hat.
Der zweite Teil beginnt mit Abbie im Krankenhaus, es werden alle möglichen Untersuchungen mit ihr durchgenommen, sogar eine Psychologin nimmt sich ihrer an. Nach diesen Untersuchungen sind sich die Ärzte jedoch im klaren darüber, dass Abbie alles wohl nur erfunden hat, um auf sich aufmerksam zu machen.
So wird Abbie wieder in die Welt hinausgeschickt, und nur sie weiß, dass sie sich das nicht alles nur eingebildet hat. Sie versucht die Erinnerung an ihr Leben vor der Entführung wieder herzustellen und muss Tatsachen erfahren, die sie selbst erst nicht glauben kann.
Interessant hier ist auch mit Abbie diese Erinnerungen wieder zurückzuholen, zu erfahren, was sie vorher gemacht hat, vor allem wer sie war. Sie geht Schritt für Schritt alle Tage bis zu ihrer Entführung durch und kommt ihrem Entführer dadurch näher als sie denkt.
Gegen Ende dieses Romanes musste ich sogar für kurze Zeit innehalten, das Buch weglegen und an etwas anderes denken, so ein beklemmendes Gefühl hatte ich noch nie bei einem Thriller. Hier wird nicht wahllos mit Blut herumgesprizt, sonder taktisch mit der Psyche des Lesers gespielt.
In „Morpheus“ agiert wieder die Staatsanwältin C.J. Townsend. Es ist der zweite Teil der Reihe um die Anwältin.
Ein Serientäter, welcher mit Vorliebe Cops umbringt, steht diesesmal auf der Liste, und nicht nur, dass sie sich um all jene fürchten muss, die vor drei Jahren geholfen haben ihren Vergewaltiger in den Todestrakt zu bringen, nein, sie fürchtet auch um das Leben ihres Lebensgefährten Dominick Falconetti. Die Vergangenheit holt die Staatsanwältin ein und es scheint als zerbreche alles vor ihren Augen.
Der Roman versucht hier mit einer neuen Story um einen Serienmörder die Geschehnisse von vor drei Jahren wieder aufzugreifen, schafft dies meiner Meinung nach aber nicht.
Während „Cupido“ noch das Aufkommen von Spannung zulies, verweigert dieser Nachfolgeroman dem Leser es, in den Genuss einer solchen zu kommen. Es werden zu viele detaillierte Einzelheiten der Gefühlswelt von C.J dargestellt. Die Geschichte kommt einfach nicht zum laufen. Ausserdem ist das Motiv, ebenso wie die Ermittlungen dargestellt sind, einfach verwirrend für den Leser und absolut uninteressant. Ein bisschen mehr Action und etwas weniger detaillreiche Erkärungen wären hier besser gewesen.
Die Queen wird bei einem Spaziergang von ihren Hunden an einen Bücherbus geführt. Dort leiht sie aus Höflichkeit ein Buch aus, damit Mr. Hutchings nicht denken müsste seiner Bibliothek fehle irgendetwas. In diesem Bücherbus trifft sie auch auf Norman, einen Küchenjungen.
Nachdem die Queen das Buch nach einer Woche zurückgeben möchte, und kurzerhand doch wieder einen neuen Roman mitnimmt, trifft sie wieder auf Norman. Als sie merkt, dass dieser Junge viel über Literatur weiß, befördert sie ihn zu ihrem persönlichen Pagen, später findet sie auch eine genaue Bezeichnung für ihn: Er ist von nun an ihr Amanuensis (veraltete Bezeichnung für einen Sekretär oder Schreibgehilfen).
Bald ist die Queen von der wunderbaren Welt der Bücher nicht mehr fortzubringen, und nicht nur ihr Privatsekretär Sir Kevin sieht die Veränderungen am Hof, sowie auch am Verhalten der Queen, in einem schlechten Licht. Er unternimmt alles mögliche um die Queen wieder von der Literatur abzubringen.
Alan Bennett hat hier eine nette, kleine Novelle geschaffen, die sehr heiter und amüsant ist. Sie liest sich flott und bringt einen unentwegt zum schmunzeln. Die Queen wird sympathisch, sowie pflichtbewusst dargestellt, immerhin weiß sie inzwischen wie man bei öffentlichen Auftritten sowohl lesen als auch dem Volke zuwinken kann. Es werden unzählige Autoren und deren Werke erwähnt, was das lesen interessant macht, man hat das Gefühl auch diese Werke einmal lesen zu müssen. Die weite Welt der Literatur die zu einer Wandlung einer königlichen Majestät führt – lesenswert! ©Lia
Das Werk „Der Fornit“ von Stephen King wurde als dritter Teil einer Serie mit Kurzgeschichten unter dem Titel Skeleton Crew 1986 herausgebracht. Der erste Teil erschien in Deutschland unter dem Titel „Im Morgengrauen“, der zweite Teil nennt sich „Der Gesang der Toten“.
„Der Fornit“ beinhaltet insgesamt acht Kurzgeschichten, wobei zwei davon in Gedichtform geschrieben sind.
Die erste Erzählung (Der Affe) dreht sich um einen kleinen aufziehbaren Stoffaffen mit angenähten Zimbeln (Schlaginstrument in Form zweier metallener Teller). Immer wenn diese Zibeln aneinander schlagen wird jemand sterben. Der Protagonist in dieser Geschichte hat schon des Öfteren versucht den Affen loszuwerden, aber natürlich kommt dieser immer auf unerklärliche Weise wieder zurück.
Die zweite Geschichte ist in Gedichtform geschrieben, und hatte für mich eher einen belanglosen Inhalt. Der Name des Gedichts ist „Paranoid: Ein Gesang“.
Nun kommen wir zu meiner lieblings Kurzgeschichte dieses Buches: Der Textcomputer der Götter.
Der Held in dieser Geschichte ist ein Mann (Richard) mittleren Alters der geplagt ist von einer biestigen Ehefrau und einem undankbarem, nichtsnutzigen Sohn. Richard selbst ist ein erfolgloser Schriftsteller. Eines Tages erhält er von seinem verstorbenen Neffen, der ja so begabt war, und dessen Mutter eigentlich für Richard bestimmt sein sollte, einen Textcomputer, welcher sein Neffe selbst zusammengebastelt hat. Eigentlich war die gesamte Familie von Richards Bruder für ihn bestimmt, denn er selbst war ja immer der „Gute“.
Richard testet den Computer um zu sehen ob er sich für seine Arbeit eignen würde. Hier muss er eine unglaubliche Entdeckung machen, denn mit diesem Computer kann man Dinge im realen Leben „löschen“. Alles was er in den Textcomputer eingibt und danach wieder löscht ist auf unerklärliche Weise aus seinem Umfeld verschunden.
Als sich Richard einmal wieder von seinem Sohn und seiner ungeliebten Ehefrau genervt fühlt, kommt ihm ein Gedanke: was wenn er die Namen der beiden in seinen Textcomputer eingibt?
Nach dieser Geschichte folgt wieder ein Gedicht, Für Owen.
Darauf folgt eine Kurzgeschichte mit dem Namen Überlebenstyp, sehr interessant, jedoch mit einem abgehackten Ende, bzw. kommt es garnicht zu einem Ende, sondern die Geschichte hört mitten im Satz auf. Erst hat mich das gestört jedoch glaube ich, dass dies Kings Art war zu verdeutlichen wie es ausgehen wird. Die Geschichte handelt von einem Schiffbrüchigen Chirurg der auf einer einsamen Insel strandet und dort ums Überleben kämpft. Eines Tages bricht er sich den Knöchel, als dieser nicht verheilt, beschließt unser Held sich diesen Fuß zu amputieren. Da auch der Hunger an ihm nagt entschließt er sich kurz darauf seinen amputieren Fuß zu essen. Ein Überlebenstyp halt. Er hat immer noch die Hoffnung irgendwann gefunden zu werden, und um es bis dahin zu überleben amputiert er sich immer mehr von seinem Körper und isst es. Als er keine Beine mehr hat und schließlich auch noch seine Ohrläppchen gegessen hat, hört die Geschichte auf einmal auf. Ich denke das soll zeigen, dass es für unseren Helden einfach keine Rettung geben wird und er sich selbt auffressen wird.
Die nächste Geschichte ist „Der Milchmann schlägt wieder zu“. Zu dieser Geschichte habe ich überhaupt keinen Zugang gefunden, und auch die Absicht die dahinter stecken sollte, wurde mir nicht offenbart.
Die vorletzte Geschichte ist auch der Namensgeber für dieses Werk, sie nennt sich „Der Fornit“.
In dieser Geschichte geht es um einen wahnsinnigen Schriftsteller, der mit seinen Ansichten auch einen Redakteur in den Wahnsinn zu treiben droht. Dieser Redakteur bestärkt den Schriftsteller in seinen Ansichten um dessen Frau zu beruhigen, und treibt auf diese Weise so langsam auch in den Abgrund. Es geht um die Fornits. Fornite sind kleine Lebewesen, von welchen der Schriftsteller überzeugt ist, dass solch einer in seiner Schreibmaschine sitzt und ihm beim Schreiben hilft.
Typische Geschichte für King, aber meiner Meinung nach etwas zu lang geworden.
Die letze Geschichte ist „Der Dünenplanet“. Drei Astronauten stürzen mit ihrem Raumschiff ab, einer stirbt, der zweite wird wahnsinnig und der dritte hofft auf Rettung. Sie sind auf einem Wüstenplaneten gelandet, wo der Sand zu leben scheint, und die Menschen „auffrisst“.
Alles in allem ein nettes, kleines Werk, teilt man jedoch die wirklich guten Geschichten von den langatmigen, etwas nichtssagenden ab, erhält man ein Werk, welches man nicht unbedingt gelesen haben muss.