In “Morpheus” agiert wieder die Staatsanwältin C.J. Townsend. Es ist der zweite Teil der Reihe um die Anwältin.
Ein Serientäter, welcher mit Vorliebe Cops umbringt, steht diesesmal auf der Liste, und nicht nur, dass sie sich um all jene fürchten muss, die vor drei Jahren geholfen haben ihren Vergewaltiger in den Todestrakt zu bringen, nein, sie fürchtet auch um das Leben ihres Lebensgefährten Dominick Falconetti. Die Vergangenheit holt die Staatsanwältin ein und es scheint als zerbreche alles vor ihren Augen.
Der Roman versucht hier mit einer neuen Story um einen Serienmörder die Geschehnisse von vor drei Jahren wieder aufzugreifen, schafft dies meiner Meinung nach aber nicht.
Während “Cupido” noch das Aufkommen von Spannung zulies, verweigert dieser Nachfolgeroman dem Leser es, in den Genuss einer solchen zu kommen. Es werden zu viele detaillierte Einzelheiten der Gefühlswelt von C.J dargestellt. Die Geschichte kommt einfach nicht zum laufen. Ausserdem ist das Motiv, ebenso wie die Ermittlungen dargestellt sind, einfach verwirrend für den Leser und absolut uninteressant. Ein bisschen mehr Action und etwas weniger detaillreiche Erkärungen wären hier besser gewesen.

12. Februar 2010 um 17:45
Alle Achtung, Lia, wann liest du das bloß alles?
Gut geschrieben, Deine Kritiken.
Lieben Gruß, Finn
12. Februar 2010 um 22:17
Ich habe meine gute Zeiten und meine schlechten…
wenn’s läuft dann läufts halt.